Perturbator live in Deutschland

Wer denkt, elektronische Musik könnte nicht Metal sein, hat vermutlich Synthwave verpasst. James Kent aka Perturbator gehört zu den wichtigsten Vertretern dieser recht neuen Bewegung und versetzt mit seinen düsteren Synthesizer-Kaskaden, die ebenso von Black Metal wie von Cyberpunk beeinflusst sind, regelmäßig Fans von harten Klängen in Ekstase.Für 2019 ist ein neues Album angekündigt, das im Rahmen von vier Deutschland-Shows angekündigt werden wird – Tickets dafür bekommt ihr jetzt exklusiv bei Metaltix!Perturbator – Deutschland Tour 201905.03. München, Backstage09.03. Berlin, Lido19.03. Hamburg, Knust20.03. Köln, EssigfabrikJetzt Tickets sichern
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Wacken Stories: Oliver "Otti" Otto

In fast 30 Jahren W:O:A kommt einiges an Geschichten zusammen – ob abgefahren, herzerwärmend, hintergründig oder einfach lustig. Diese Geschichten haben wir gesammelt und dazu mit den Leuten gesprochen, die auf oder neben dem „Wacken Holy Ground“ leben, arbeiten und feiern. Ihre Erlebnisse zeigen den besonderen Geist des Festivals, deshalb viel Spaß mit besonderen Anekdoten, die es nicht überall gibt: Hier sind die „Wacken Stories“!Oliver „Otti“ Otto (Ballroom Hamburg, Metal-DJ, „Metal Heart“-Betreiber auf dem W:O:A)
„Backstage gab’s Blasmusik“

Die Band Rockbitch warf vor vielen Jahren mal ein „goldenes Kondom“ in die Menge und versprach dem Fänger einen besonderen Service. Nicht nur heiße Luft, wie Otti sich erinnert.

„Ich war früher Teil einer musikbegeisterten Clique aus Hamburg, die einen kleinen Metal-Fanclub gegründet hatte. Als wir hörten, dass es ganz in der Nähe ein neues Festival gibt, sind wir natürlich hin. Seitdem habe ich das W:O:A 22-mal erlebt, arbeite mittlerweile auch für das Festival und quasi alle anderen Veranstaltungen von ICS.

Über die Jahre gab es wirklich viele lustige Momente. Einer der besten war sicherlich die Show von Rockbitch, dieser Porn-Metal-Band, bei der alle die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen haben. Angucken wollten wir uns das natürlich trotzdem. Ich stehe also mit Chris Boltendahl von Grave Digger im Publikum, die Band wirft das so genannte „goldene Kondom“ in die Menge und macht dem Fänger ein ganz spezielles „mündliches“ Versprechen. Chris und ich haben uns darüber echt ein bisschen aufgeregt und auch gelästert, weil wir der Meinung waren, dass die Damen da totalen Scheiß erzählen und die Leute verarschen. Irgendwann sind wir aber in den Backstage-Bereich gegangen und konnten uns dort dann live davon überzeugen, dass das Versprechen nicht nur heiße Luft war. Ein Bandmitglied, vielleicht war es auch ein weiblicher Roadie, hat die besondere Aufgabe übernommen und den Fänger des „Goldenen Kondoms“ glücklich gemacht. Das war echt richtig krass.

Ganz abgesehen davon ist eigentlich jedes Wacken ein echtes Erlebnis und ich bin immer wieder wirklich begeistert, wie hier auf dem Acker in kürzester Zeit aus dem Nichts eine Kleinstadt entsteht. Die Infrastruktur und Organisation sind sensationell, und für uns hat sich eine wirklich tolle Zusammenarbeit mit dem Festival entwickelt.“

Ottis Wunsch für das 30. W:O:A, wenn alles möglich wäre:
„Queen. Natürlich mit Freddie. Ich habe ihn leider nie live gesehen, glaube aber, dass er so eine Magie besaß, dass er sicher auch zum Wacken Open Air gepasst hätte.“

Ann G. Jung
 
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Neue Clips zum Wochenende

Doro – „It Cuts So Deep“

Happy Release-Day, Doro! Ab heute steht ihr das neue Album der Metal-Queen in den Regalen, zu den 25 neuen Songs gehört „It Cuts So Deep“, zu dem es nun auch ein Video mit Ausschnitten aus Doros diesjährigem Auftritt in der Wackener Kirche zu sehen gibt. Auf Tour kommen Frau Pesch und ihre Jungs im Winter, Tickets gibt es ab jetzt bei Metaltix!



Betontod – „Im Wagen vor mir“

Bis Betontods neue Platte „Vamos!“ erscheint, müssen wir uns noch ein wenig länger gedulden. Bis zum 31. August lässt sich die Zeit mit der zweiten Punkrock-Version von „Im Wagen vor mir“ (die erste hatten Die Toten Hosen bzw. Die Roten Rosen 1987 veröffentlicht) überbrücken, die auf der Bonus-CD „Trinkhallen-HitsVol. 1“ enthalten sein wird. Auch hier geht es in wenigen Monaten auf Tour und auch hier gibt es Karten bei Metaltix!



Blues Pills – „High Class Woman live at Wacken Open Air 2018″

Den Abschluss machen heute Blues Pills, deren Auftritt auf dem diesjährigen Wacken Open Air allen Fans von klassischem Hard Rock und gigantischen Rock-Stimmen noch sehr gut im Gedächtnis sein dürfte. Ab heute gibt es auf WackenTV den Song „High Class Woman“ daraus zu sehen – viel Vergnügen und schönes Wochenende!

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Wacken Stories: Gerd Nottelmann

In fast 30 Jahren W:O:A kommt einiges an Geschichten zusammen – ob abgefahren, herzerwärmend, hintergründig oder einfach lustig. Diese Geschichten haben wir gesammelt und dazu mit den Leuten gesprochen, die auf oder neben dem „Wacken Holy Ground“ leben, arbeiten und feiern. Ihre Erlebnisse zeigen den besonderen Geist des Festivals, deshalb viel Spaß mit besonderen Anekdoten, die es nicht überall gibt: Hier sind die „Wacken Stories“!Gerd Nottelmann (Feuerwehr-Einsatzleiter, Flammenbändiger, Retter in der Not)
„Wir haben in Rheinland-Pfalz Wacken gespielt“

Zum W:O:A kam Gerd Nottelmann wie die Jungfrau zum Kind oder der Festivalbesucher zum Matsch an den Schuhen: Es war nicht zu verhindern. Denn als Gemeindewehrführer der Freiwilligen Feuerwehr in Holstenniendorf, dem Nachbarort von Wacken, ist Nottelmann laut Brandschutzgesetz schlicht zuständig. Was für ein Glück!

„Normalerweise haben wir im gesamten Jahr sechs bis zehn Einsätze, da ist das W:O:A natürlich jedes Mal ein Höhepunkt. Wir wechseln uns mit den Kollegen aus Wacken und Gribbohm im Schichtdienst ab. Seit 2001 bin ich dabei und musste damals erstmal lernen, wie das so ist, wenn man „ein büschen mehr“ organisieren muss.

Deshalb habe ich eine einwöchigen Stabsübung in Ahrweiler erarbeitet. Wir haben also in Rheinland-Pfalz Wacken gespielt. Es gab mehrere Szenarien einer Großlage, zum Beispiel einen Tornado, eine Pandemie und anderes, um die Einsatzleitung zu testen. Als Lehrer fungierten dabei Leute vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe sowie Experten der Feuerwehr Berlin und Polizei Bochum. Die Festivalorganisatoren, die Polizeiführung und der Rettungsdienst waren auch dabei. Verteilt auf drei Tage wurde dort in Echtzeit 24 Stunden W:O:A geprobt. Danach sind wir dann gemeinsam zu Rock am Ring gefahren und haben mit den Kollegen und Organisatoren vor Ort über ihre Erfahrungen und Sicherheitsmaßnahmen gesprochen. Zum Abschluss gab es noch eine Weinprobe.

Unsere Truppe hat sich seither nicht groß verändert. Das schweißt zusammen, man weiß eben, wie alles ineinandergreift. Aber wir haben mit den Festivalbesuchern auch wirklich Glück, hier gab es schon immer tolles Publikum. Alle verhalten sich extrem vorbildlich und freundlich. Deshalb ist es jedes Jahr schön, wenn es wieder losgeht. Entspannen kann ich mich aber erst, wenn alles gut gelaufen ist und ich Sonntagnachmittag auf meiner Terrasse sitze.“

Gerd Nottelmanns Wunsch für das 30. W:O:A, wenn alles möglich wäre:
„Für mich waren Status Quo schon ein Highlight. Aber für AC/DC würde ich auch noch mal vor die Bühne gehen.“

Katharina Metag
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Radio BOB! Rock Nacht

Ab heute startet der Karten-Vorverkauf für DAS Rock Event am 02.11.2018 im hohen Norden: Die 1. Radio Bob! Rock NachtLive auf der Bühne der Kulturwerft Gollan in Lübeck werden folgende Bands das Publikum begeistern:The Sweet – Im Jahr 1968 gründeten vier Briten die Band The Sweet, die später zu einer der erfolgreichsten Glam-Rock-Bands der 70er Jahre werden sollte. Nach mehr als 40 Jahren Bandgeschichte und Welthits wie „Fox On The Run“ oder „Love Is Like Oxygene“ sind The Sweet ein Garant für eine Live Show der Extraklasse.Extrabreit aus Hagen, die Väter des deutschen Pop-Punks, haben Musikgeschichte geschrieben, aber sie sind weit davon entfernt, Spinnweben anzusetzen. 2018, im 40. Jahr nach der Bandgründung 1978 und über 1700 Konzerten, materialisieren sie sich mit ihren Gassenhauern auf Open Airs und Hallenbühnen, um zu beweisen, dass sie live immer noch zum Besten zählen, was deutsche Rockmusik zu bieten hat.John Diva & The Rockets of Love – Spektakel, Stars & Stripes, lange Mähnen, sexy Cheerleader und die größten Rock Hits aller Zeiten! Authentischer und glamouröser haben die 80er lange nicht mehr gerockt – John und seine Mannen liefern „Stadionrock at its best“. DIE ultimative 80er Rock-Show aus Kalifornien!Tickets für dieses Spektakel bekommt ihr ab jetzt bei Metaltix!Radio BOB! Rock Nacht 2018mit: The Sweet, Extrabreit und John Diva & The Rockets Of Love02.11. Lübeck, Kulturwerft GollanJetzt Tickets sichern
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Wacken Stories: Günter Jacobs

In fast 30 Jahren W:O:A kommt einiges an Geschichten zusammen – ob abgefahren, herzerwärmend, hintergründig oder einfach lustig. Diese Geschichten haben wir gesammelt und dazu mit den Leuten gesprochen, die auf oder neben dem „Wacken Holy Ground“ leben, arbeiten und feiern. Ihre Erlebnisse zeigen den besonderen Geist des Festivals, deshalb viel Spaß mit besonderen Anekdoten, die es nicht überall gibt: Hier sind die „Wacken Stories“!Günter Jacobs (Wacken-Opa, Doro-Fanboy, W:O:A-Veteran)
„Wir haben uns mit Doro einen gebrannt, dass die Heide rauschte“

Günter Jacobs hat jedes einzelne W:O:A gesehen und schon 1993 mit Doro gefeiert. Heute gehört er selbst zu Wacken und lässt sich durch nichts vom Festivalbesuch abhalten.

„Ich bin Günter, der Wacken-Opa. Dieses war mein 29. Jahr auf dem Acker, ich war nämlich beim ersten Wacken Open Air schon dabei! Thomas Jensen, einen der Chefs, kenne ich noch aus der „Post“, heute heißt das „Zum Wackinger“. Da hat er damals gekellnert, da haben wir uns kennengelernt. Auf das erste W:O:A bin ich gekommen, weil überall so kleine Zettel hingen, mehr war ja nicht drin. Das war eigentlich ein ganz geiles Treffen. Wir waren so 800 Leute und haben so richtig die Sau rausgelassen, wie die jungen Leute das heute auch machen.

Beim ersten Auftritt von Doro 1993 hier in Wacken haben wir uns nach der Show einen gebrannt, dass die Heide rauschte. Wohl einige Liter Bier, dazu ein paar Schnäpse, wir hatten auf jeden Fall einen Haufen Spaß. Es gab da eine Clique von zehn Leuten, und Doro war mittendrin. Das fand ich supergeil und beeindruckend. Ich freue mich auch heute noch immer, wenn sie hier auftritt. Im Netz wird zwar jedesmal heiß diskutiert, ob Doro spielen sollte oder nicht. Aber ich finde, sie ist mit Wacken groß geworden und Wacken auch irgendwie mit Doro. Also: Ja, Doro soll spielen!

Früher kannte ich fast jeden beim Festival, heute kennt mich fast jeder, wenn ich durch Wacken fahre. Ob über den Acker, den heiligen, oder durchs Dorf – ständig schreit jemand meinen Namen. Ich bin gerade 70 geworden, bis vor zwei Jahren war ich noch auf zwei Beinen unterwegs, jetzt auf vier Rädern. Ich habe immer gesagt: Es ist ganz egal, was passiert, ob mit dem AOK-Shopper oder mit dem Rollstuhl – ich komme aufs Wacken! Für mich bedeutet das W:O:A die wichtigste Woche im Jahr.

Sogar alle meine Bändchen habe ich noch, nur leider meine Kutte nicht mehr. Die wurde mir vor sechs Jahren in Hamburg auf einer kleinen Veranstaltung geklaut. So etwas kommt auf Wacken nicht vor, denn hier sind wir eine Familie!“

Günters Wunsch für das 30. W:O:A, wenn alles möglich wäre:
„Lemmy, nur Lemmy! Er fehlt mir so sehr.“

Katharina Metag
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Die große W:O:A 2018 Umfrage – helft uns!

Das 29. Wacken Open Air ist inzwischen zum Großteil zurückgebaut worden – Zeit für unsere große Umfrage! Wie immer wollen wir von euch wissen, was euch am Festival gut gefallen hat und was nicht, wo wir noch Potenzial haben und was ihr euch für die Zukunft des Events wünscht.

Die Umfrage richtet sich sowohl an Besucher des W:O:As 2018 als auch an Metalheads, die das Event nur aus der Ferne wahrgenommen haben. Sie ist wie immer komplett anonym. Unter allen Teilnehmern verlosen wir 5×2 Tickets für das ausverkaufte W:O:A 2019.

Hier geht es zur Umfrage.

Thanks for your support Metalheads!
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Ticket-Warteliste & Warnung vor Abzockern und Betrügern

Auf den einschlägigen Portalen sind derzeit einige Tickets für das 30. Wacken Open Air angeblich zum Kauf verfügbar. Wir raten euch dringend davon ab, auf diesen Seiten Tickets zu kaufen!

Wir wollen an dieser Stelle ganz explizit vor den folgenden Seiten warnen:
• Ebay
• Viagogo
• Laolaevents
• Global-Tickets
• Eventtickets24
• tickets75

Diese Liste ließe sich lange fortsetzen, die genannten Seiten sind nur Beispiele. Der Einfachheit halber gilt: Seiten und Anbieter die wir hier auf Wacken.com NICHT explizit als vertrauenswürdig nennen, sollten nicht für einen Kauf in Erwägung gezogen werden.

Mit diesen und weiteren Plattformen und Händlern gibt es keine Geschäftsbeziehung von unserer Seite aus! Die Seiten sind in der Vergangenheit nicht nur durch überhöhte Preise, sondern mehrheitlich auch durch den Verkauf von gestohlenen oder deaktivierten Tickets aufgefallen. Teilweise verkaufen sie außerdem Tickets, die sie überhaupt nicht besitzen und auf die sie lediglich spekulieren.

Im Falle eines Betruges, können euch folgerichtig ICS Festival Service GmbH und SH Promotion GmbH & Co.KG nicht helfen – wendet euch bitte direkt an die Polizei und erstattet Anzeige.

Wie ihr jetzt noch an Tickets kommt:
Meldet euch für unsere Warteliste an – nicht bezahlte Vorkassebestellungen werden im Laufe der kommenden Wochen storniert. Die Tickets werden im Anschluss unter allen Personen die auf der Warteliste steht.

Auch unsere Reisepartner, wie etwa der legendäre Metal-Train haben noch Tickets – sie sind direkte Partner von uns und bei ihnen bekommt ihr garantiert gültige Tickets zum Originalpreis! Alle Reisepartner findet ihr hier.
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Wacken Stories: Mambo Kurt

In fast 30 Jahren W:O:A kommt einiges an Geschichten zusammen – ob abgefahren, herzerwärmend, hintergründig oder einfach lustig. Diese Geschichten haben wir gesammelt und dazu mit den Leuten gesprochen, die auf oder neben dem „Wacken Holy Ground“ leben, arbeiten und feiern. Ihre Erlebnisse zeigen den besonderen Geist des Festivals, deshalb viel Spaß mit besonderen Anekdoten, die es nicht überall gibt: Hier sind die „Wacken Stories“!Mambo Kurt (Heimorgel-König, Wacken-Maskottchen)
„Ich muss hier spielen, bis ich sterbe“

Eigentlich wollten die Wacken-Chefs Mambo Kurt nicht auf ihrem Festival auftreten lassen. Dann taten sie es doch – und die Situation eskalierte.

„Meine lustigste Erinnerung an Wacken kommt von meinem ersten Auftritt auf dem Festival im Jahr 2004. Denn, da sind wir mal ehrlich, die Chefs wollten mich hier eigentlich gar nicht spielen lassen, weil sie nicht so verstanden haben, was ich mache. Aber mein Fanclub hat so lange insistiert und immer wieder nachgebohrt, bis ich schließlich doch auftreten durfte, und zwar auf der kleinsten Bühne, die es heute gar nicht mehr gibt, direkt neben den Dixi-Klos bei der alten W.E.T.-Stage. 200 Leute hätten davor gepasst, es war keine Security da, nur ein Tonmann – und dann wollten 2.500 Heavy Metal-Fans Mambo Kurt sehen. Das endete damit, dass einige die Lichtmasten hochgeklettert sind, um von dort oben Crowdsurfing zu machen. Fünfzehn Minuten später kamen acht der stärksten Security-Männer, die es auf dem Wacken gibt, haben sich aufgestellt und mussten alles sichern. Es herrschten tatsächlich ein bisschen Zustände wie in Sodom und Gomorrah, das ging echt drunter und drüber. Das kann man heute übrigens immer noch bei YouTube ansehen.

Die Chefs Holger und Thomas haben natürlich von dem Auftritt gehört, sich im nächsten Jahr mein Programm angesehen, und seitdem muss ich nach Aussage der Festival-Veranstalter in Wacken spielen, bis ich sterbe. Da habe ich also noch so einiges vor mir. Mittlerweile sehe ich das auch wie die Stones: Ich mache so lange weiter, bis ich sich die Band auflöst oder einer von uns stirbt. Das wäre dann also ich. Aber bis dahin spiele ich auf jeden Fall noch weiter. Wacken ist einfach immer geil. Wacken ist überhaupt das Geilste!“

Mambos Wunsch für das 30. W:O:A:
„Ich kann mich nicht für nur eine Band entscheiden. Also erstmal sollen jetzt endlich Metallica gefragt werden. Aber als Keyboarder wünsche ich mir Depeche Mode, und ich bin sicher, es würde funktionieren. Als Special Act in der Nacht könnte man dann noch Scooter ranlassen.“

Ann G. Jung
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Wacken Stories: Conny Kraus

In fast 30 Jahren W:O:A kommt einiges an Geschichten zusammen – ob abgefahren, herzerwärmend, hintergründig oder einfach lustig. Diese Geschichten haben wir gesammelt und dazu mit den Leuten gesprochen, die auf oder neben dem „Wacken Holy Ground“ leben, arbeiten und feiern. Ihre Erlebnisse zeigen den besonderen Geist des Festivals, deshalb viel Spaß mit besonderen Anekdoten, die es nicht überall gibt: Hier sind die „Wacken Stories“!Conny Kraus (Anwohnerin, Vorgarten-Vermieterin, Metaller-Mutti)
„Wir haben über all die Jahre viele neue Freunde gewonnen“

Seit 1982 lebt Conny Kraus in Wacken, freut sich jedes Jahr wieder auf die Festivalbesucher und lässt kleine Metaller nicht im Regen stehen. Und dann war da noch die Sache mit der Gummipuppe…

„2008 hatten wir nach dem Open Air sonntags hier plötzlich zwei komplett durchnässte und sehr unglückliche Jungs aus Norwegen stehen, die gerade einmal 16 Jahre alt waren. Ihre Eltern sollten über Berlin nach Wacken kommen, um sie abzuholen, hatten sich aber verspätet. Ich habe die beiden dann zu uns ins Haus geholt, sie duschen lassen und ihnen noch einen heißen Tee und etwas zu essen gemacht. Ihr Zelt konnten sie bei uns im Garten aufschlagen. Seitdem sehen wir uns eigentlich jedes Jahr. Sie parken immer mit ihrem Bulli in unserem Hof und haben mir bei einem ihrer letzten Besuche einen Troll aus Norwegen mitgebracht, der mich beschützen soll. Das war sehr süß.

Überhaupt haben wir schon so viele Menschen aus den unterschiedlichsten Ländern kennengelernt. Mittlerweile steht seit 2006 eine Bar auf unserem Grundstück, die wir anfangs noch selbst betrieben haben, jetzt aber verpachten. Natürlich ist es auch nicht immer einfach, wenn so viele Menschen ständig vor der Haustür herumlaufen und im Vorgarten feiern. Aber trotzdem freuen wir uns jedes Jahr wieder auf das Festival. Wir haben über all die Jahre so viele neue Freunde gewonnen, und mein Mann, der leider krank ist, lebt durch das Wacken Open Air immer wieder komplett auf. Wenn alles vorbei ist, sind wir regelmäßig total froh, dass wir es überstanden haben und endlich wieder Ruhe einkehrt. Drei Monate etwa sprechen wir dann gar nicht über das Festival. Aber danach freuen wir uns immer wieder drauf und konnten es in diesem Jahr kaum erwarten, bis es losgeht.“

Bonus-Anekdote:
„Ein besoffener Bayer stand in einem Jahr hier am Haus und trug seine schlaffe Gummipuppe über dem Arm. Die hatte ein Loch zu viel, war platt und ließ sich auch nicht aufpumpen. Ich war zwar an dem Tag nicht gut drauf, habe dem Bayer aber gesagt, dass ich die Puppe für ihn in die Badewanne legen und das Leck für ihn finden würde. Keine so gute Idee. Die Wanne musste ich danach drei Tage lang desinfizieren, weil er mir nicht gesagt hatte, dass er die Puppe tatsächlich auch nutzte. Immerhin habe ich das Loch gefunden: Offenbar hatte er der Gummidame im Eifer des Gefechts in die Nase gebissen.“

Connys Wunsch für das 30. W:O:A:
„Die Bee Gees.“

Ann G. Jung
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