Wacken Stories: Liz Studnitz

In fast 30 Jahren W:O:A kommt einiges an Geschichten zusammen – ob abgefahren, herzerwärmend, hintergründig oder einfach lustig. Diese Geschichten haben wir gesammelt und dazu mit den Leuten gesprochen, die auf oder neben dem „Wacken Holy Ground“ leben, arbeiten und feiern. Ihre Erlebnisse zeigen den besonderen Geist des Festivals, deshalb viel Spaß mit besonderen Anekdoten, die es nicht überall gibt: Hier sind die „Wacken Stories“!Liz Studnitz (Tätowiererin, Schlammstiefel-Trägerin, geht den Stars unter die Haut)
„Steel Panther riefen an und sagten ‚Liz, bring deine mobile Ausrüstung mit!‘“

„Ich tätowiere seit über elf Jahren, und seit sieben davon in Wacken. Dabei arbeite ich allerdings nicht für das Festival, sondern auf dem Festival. Das heißt, dass die Bands mich vor ihren Auftritten anrufen und bitten, zum W:O:A zu kommen. Über die Jahre konnte ich ziemlich viele Musiker auch aus England oder den USA als Kunden gewinnen. Weil ich in Hamburg wohne und arbeite, passt es für mich sehr gut, Termine auf dem Festival wahrzunehmen.

Vor allem Steel Panther gehören schon seit Jahren zu meinen Stammkunden und rufen jedes Mal an, wenn sie in Wacken spielen. Dann heißt es: ‚Liz, bring deine mobile Ausrüstung mit!‘, und los geht’s. Weil wir uns schon so lange kennen, macht es mir natürlich jedes Mal große Freude, die Jungs wiederzusehen. Ich kann ihren Stil einschätzen und weiß, auf welche Motive sie stehen. Deshalb sagen sie mir vorher auch nur ungefähr, in welche Richtung es gehen soll, wir schicken wir noch ein paar Fotos hin und her, und wenn sie dann hier ankommen, können wir mit dem Tätowieren anfangen.

Allerdings passiert es auch mal, dass Lexxi Foxx unangekündigt bei mir auftaucht und mich bittet, ihm noch schnell die Finger zu tätowieren. Spielkarten sollten es werden. Ein umgedrehtes Herz hatte er schon, jetzt wollte er noch Pik und Caro, allerdings kein Kreuz. Kreuz bei Spielkarten heißt im Englischen ja ‚Clubs‘, und Lexxi meinte: „We don’t do clubs!“ Damit war das klar!

Die absurdeste Geschichte in Wacken ist mir aber mit Jason Christopher passiert, dem Bassisten von Prong. Wir hatten das Motiv, eine schwarze Rose auf seinem Kopf, mit viel Vorlauf geplant und uns im Artist Village in der Kabine der Band verabredet. Nach ihrem Auftritt lag alles für unsere Sitzung bereit, als plötzlich jemand vom Wacken-Team uns informierte, dass wir den Backstage-Bereich räumen müssen. Woran keiner von uns gedacht hatte: Die nächste Band wartete schon darauf, die Kabine zu beziehen. Prong mussten raus. Das war natürlich ziemlich ärgerlich und so blieb uns nur, uns an die Jägermeister-Bar zu setzten und den Frust runterzuschlucken. Den Termin haben wir aber auf der folgenden Tour nachgeholt.

Grundsätzlich muss ich sagen, dass ich meine Arbeitsbedingungen in Wacken wirklich sehr gut finde. Das Artist Village ist hervorragend organisiert, man kann die Tür hinter sich zumachen, es ist sauber und kein bisschen schmuddelig. Eigentlich so wie zum Beispiel auf einer Tattoo-Messe. Allerdings bin ich privat natürlich auch schon komplett im Wacken-Schlamm abgesoffen. Denn wenn ich wegen eines Termins da bin, bleibe ich grundsätzlich noch ein paar Tage und gucke mir die Bands an. Klar, dass mir in den fiesen und nassen Jahren da auch schon der Matsch oben in die Stiefel gelaufen ist. Aber das gehört dazu und ist egal.

Das W:O:A fühlt sich immer wie etwas Besonderes an. Trotz Tausender Menschen, die vor der Bühne stehen, kann es passieren, dass einem plötzlich ein alter Kumpel von hinten auf die Schulter tippt und sagt: ‚Wie geil, dass du auch hier bist!‘ In Wacken tummelt sich eben trotz der enormen Größe doch eine kleine, liebenswürdige und immer freundliche Metal-Familie.“

Liz’ Wunsch für das 30. W:O:A, wenn alles möglich wäre:
„Wacken ohne Motörhead ist nicht wirklich Wacken, und Lemmy fehlt allen. Mein heimlicher Wunsch wären aber Bon Jovi, mein realistischer Wunsch Korn.“

Text: Ann G. Jung

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Stories: Liz Vegas

In fast 30 Jahren W:O:A kommt einiges an Geschichten zusammen – ob abgefahren, herzerwärmend, hintergründig oder einfach lustig. Diese Geschichten haben wir gesammelt und dazu mit den Leuten gesprochen, die auf oder neben dem „Wacken Holy Ground“ leben, arbeiten und feiern. Ihre Erlebnisse zeigen den besonderen Geist des Festivals, deshalb viel Spaß mit besonderen Anekdoten, die es nicht überall gibt: Hier sind die „Wacken Stories“!Liz Vegas (Tätowiererin, Schlammstiefel-Trägerin, geht den Stars unter die Haut)
„Steel Panther riefen an und sagten ‚Liz, bring deine mobile Ausrüstung mit!‘“

„Ich tätowiere seit über elf Jahren, und seit sieben davon in Wacken. Dabei arbeite ich allerdings nicht für das Festival, sondern auf dem Festival. Das heißt, dass die Bands mich vor ihren Auftritten anrufen und bitten, zum W:O:A zu kommen. Über die Jahre konnte ich ziemlich viele Musiker auch aus England oder den USA als Kunden gewinnen. Weil ich in Hamburg wohne und arbeite, passt es für mich sehr gut, Termine auf dem Festival wahrzunehmen.

Vor allem Steel Panther gehören schon seit Jahren zu meinen Stammkunden und rufen jedes Mal an, wenn sie in Wacken spielen. Dann heißt es: ‚Liz, bring deine mobile Ausrüstung mit!‘, und los geht’s. Weil wir uns schon so lange kennen, macht es mir natürlich jedes Mal große Freude, die Jungs wiederzusehen. Ich kann ihren Stil einschätzen und weiß, auf welche Motive sie stehen. Deshalb sagen sie mir vorher auch nur ungefähr, in welche Richtung es gehen soll, wir schicken wir noch ein paar Fotos hin und her, und wenn sie dann hier ankommen, können wir mit dem Tätowieren anfangen.

Allerdings passiert es auch mal, dass Lexxi Foxx unangekündigt bei mir auftaucht und mich bittet, ihm noch schnell die Finger zu tätowieren. Spielkarten sollten es werden. Ein umgedrehtes Herz hatte er schon, jetzt wollte er noch Pik und Caro, allerdings kein Kreuz. Kreuz bei Spielkarten heißt im Englischen ja ‚Clubs‘, und Lexxi meinte: „We don’t do clubs!“ Damit war das klar!

Die absurdeste Geschichte in Wacken ist mir aber mit Jason Christopher passiert, dem Bassisten von Prong. Wir hatten das Motiv, eine schwarze Rose auf seinem Kopf, mit viel Vorlauf geplant und uns im Artist Village in der Kabine der Band verabredet. Nach ihrem Auftritt lag alles für unsere Sitzung bereit, als plötzlich jemand vom Wacken-Team uns informierte, dass wir den Backstage-Bereich räumen müssen. Woran keiner von uns gedacht hatte: Die nächste Band wartete schon darauf, die Kabine zu beziehen. Prong mussten raus. Das war natürlich ziemlich ärgerlich und so blieb uns nur, uns an die Jägermeister-Bar zu setzten und den Frust runterzuschlucken. Den Termin haben wir aber auf der folgenden Tour nachgeholt.

Grundsätzlich muss ich sagen, dass ich meine Arbeitsbedingungen in Wacken wirklich sehr gut finde. Das Artist Village ist hervorragend organisiert, man kann die Tür hinter sich zumachen, es ist sauber und kein bisschen schmuddelig. Eigentlich so wie zum Beispiel auf einer Tattoo-Messe. Allerdings bin ich privat natürlich auch schon komplett im Wacken-Schlamm abgesoffen. Denn wenn ich wegen eines Termins da bin, bleibe ich grundsätzlich noch ein paar Tage und gucke mir die Bands an. Klar, dass mir in den fiesen und nassen Jahren da auch schon der Matsch oben in die Stiefel gelaufen ist. Aber das gehört dazu und ist egal.

Das W:O:A fühlt sich immer wie etwas Besonderes an. Trotz Tausender Menschen, die vor der Bühne stehen, kann es passieren, dass einem plötzlich ein alter Kumpel von hinten auf die Schulter tippt und sagt: ‚Wie geil, dass du auch hier bist!‘ In Wacken tummelt sich eben trotz der enormen Größe doch eine kleine, liebenswürdige und immer freundliche Metal-Familie.“

Liz’ Wunsch für das 30. W:O:A, wenn alles möglich wäre:
„Wacken ohne Motörhead ist nicht wirklich Wacken, und Lemmy fehlt allen. Mein heimlicher Wunsch wären aber Bon Jovi, mein realistischer Wunsch Korn.“

Text: Ann G. Jung

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Rock am Stück: Tagesprogramm und -tickets; Fire And Ice Ticketbundle

Im nordhessischen Fritzlar sammeln sich Rock- und Metal-Bands der Extraklasse: Rock am Stück 2019 lockt mit Airbourne, Amorphis, Eisbrecher, Hämatom und vielen mehr vom 18. bis zum 20. Juli Open-Air-Fans an – nun steht das Tagesprogramm, außerdem gibt es bei Metaltix Karten für die einzelnen Tage (oder natürlich Kombis für alle drei Tage) zu erwerben. Das erwartet euch:Donnerstag, 18.7.2019TanzwutBrothers Of MetalElvenkingManimalIron Bastardsuvm.Freitag, 19.7.2019EisbrecherAmorphisRose TattoPyogenesisOST+FRONTKryptosCrossplaneuvm.Samstag, 20.7.2019AirbourneHämatomCalibanToxpackKNull PositivDynaztyDrunken Swallowsuvm.Wer nicht so lange möchte, bekommt bereits am 10. November ein eisiges Warm-Up geboten: Bei der RaS Winter Night bitten Ohrenfeindt, Unherz, Wolfen, Souldrinker und Ehrensache in Wabern zum Tanz. Als besonderen Deal könnt ihr euch direkt ein Ticket für das große RaS-Festival und den winterlichen Auftakt im Fire And Ice Bundle zum Vorzugspreis sichern!RaS Winter Nightmit: Ohrenfeindt, Unherz, Wolfen, Souldrinker & Ehrensache10.11. Wabern, MehrzweckhalleRock am Stück 2019mit: Airbourne, Eisbrecher, Amorphis, Hämatom, Caliban, Rose Tattoo und vielen mehr18. – 20.07. Fritzlar, Festivalgelände „Am Lohrberg“br>Fire And Ice Bundle
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Samael kommen 2019 auf Tour

Ob die Samael von 1987 die Samael von heute wiedererkennen würden? Ihrer Ursprünge im Black Metal haben die Schweizer nicht hinter sich gelassen, vielmehr haben sie ihren Stil um Elemente aus Industrial-, Symphonic- und Avantgarde-Metal ergänzt und dadurch an Erhabenheit, aber auch an Wucht gewonnen. Auf ihrem aktuellen Album „Hegemony“ stellen sie ihre Vielschichtigkeit eindrucksvoll unter Beweis, im Frühjahr 2019 könnt ihr euch davon auch endlich wieder live überzeugen!

Tickets für die Samaels Hegemony European Tour 2019 bekommt ihr ab jetzt bei Metaltix!

Samael – Hegemony European Tour 2019
07.05. Stuttgart, Universum
08.05. Jena, F-Haus
09.05. Hamburg, Logo
10.05. Essen, Turock
11.05. Hengelo, Metrpopol
12.05. Alkmaar, Victoria
14.05. London, Underworld
15.05. Dunkerque, Les 4 Ecluses
16.05. Strasbourg, La Laiterie
17.05. Paris, Le Petit Bain
18.05. Lyon, Ninkasi Kao
19.05. Zürich, Dynamo

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John Diva & The Rockets Of Love unterzeichnen Plattenvertrag mit Steamhammer/SPV

Es wird euch überraschen, aber die Geschichte, die John Diva & The Rockets Of Love bisher über sich erzählten, ist nur halb wahr. Mr. Diva hatte nämlich nie persönlich mit den Glam Rock-Legenden Bon Jovi, Aerosmith oder Guns N‘ Roses zu tun, wie mancher Orten behauptet wird!

Eine Sache stimmt aber: John Diva ist ein Songwriter, der die Tugenden der 80er lebt – das haben auch Steamhammer/SPV erkannt und werden am 8. Februar 2019 das Debütalbum „Mama Said Rock Is Dead“ von John Diva & The Rockets Of Love veröffentlichen! Bereits am 23. November wird es einen ersten Vorgeschmack in Form der Single „Lolita“ mit zugehörigem „passend-luftigem Videoclip“ geben.

Die Band freut sich natürlich besonders über diese Nachrichten: „Unsere Schränke sind randvoll mit vielen wichtigen Scheiben, die in den zurückliegenden Jahren bei Steamhammer erschienen sind. Insofern sind wir in gewisser Weise genau dort angekommen, wo wir hingehören!“

Live gibt es John Diva natürlich auch vor Release des Albums zu erleben, zum Beispiel kommende Woche bei Full Metal Holiday auf Mallorca und am 2. November bei der Radio BOB! Rocknacht mit The Sweet und Extrabreit in Lübeck!
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Wacken Stories: Andreas Stein

In fast 30 Jahren W:O:A kommt einiges an Geschichten zusammen – ob abgefahren, herzerwärmend, hintergründig oder einfach lustig. Diese Geschichten haben wir gesammelt und dazu mit den Leuten gesprochen, die auf oder neben dem „Wacken Holy Ground“ leben, arbeiten und feiern. Ihre Erlebnisse zeigen den besonderen Geist des Festivals, deshalb viel Spaß mit besonderen Anekdoten, die es nicht überall gibt: Hier sind die „Wacken Stories“!Andreas „Stoney“ Stein (Band Host, Metal-Urgestein, Gelegenheits-Achtzehnjähriger)
„Künstler sind auch nur Menschen“

Vielleicht hätten Kreator nie ihren Plattenvertrag bekommen, wenn er nicht das Demo rausgeschickt hätte. Mittlerweile bereist er als Merchandiser mit etlichen Bands die Welt: Wenn jemand als Szene-Urgestein bezeichnet werden kann, dann Andreas „Stoney“ Stein. Doch bei aller Professionalität ist er nach über 30 Jahren im Geschäft im Herzen immer ein echter Fan geblieben.

„Ich war zum ersten Mal 1992 in Wacken, da haben Saxon und Blind Guardian gespielt. Ein paar Kumpels vom Heavy Metal-Fanclub Velbert-Altenessen haben mich mitgenommen. Kurz danach bin ich mit Bands wie Gamma Ray oder Kreator zum Festival gekommen. Wenn ich recht überlege, hatte ich seitdem eigentlich jedes Jahr beruflich beim W:O:A zu tun. Irgendwann hat es sich ergeben, dass ich vor Ort das Festivalmerch verkauft habe: Schals, Ortsschilder, Bandshirts, all sowas. Das passierte aus zwei einfachen Bretterbuden, wie man sie von Weihnachtsmärkten kennt. Lang, lang ist’s her. Als nächster Schritt kam ein LKW-Anhänger mit 18 Metern, den man an der Seite komplett öffnen konnte. Danach haben wir dann mehrere Stände auf dem Gelände verteilt, wie es heutzutage bei Veranstaltungen dieser Größenordnung natürlich üblich ist. 2004 bin ich zur Artist Production gewechselt und gehöre als Band Host zum Team dazu. Da übernehme ich die gleichen Aufgaben wie mein Kollege Völle.

Dass Künstler und ihre Crew auch ‚nur‘ Menschen sind, habe ich auf Tour schon früh begriffen. Es sind in der Regel ganz normale Typen, denen du mit Kleinigkeiten eine Freude bereiten kannst. Iron Maiden sind so ein Fall: Als die 2016 hier zu Gast waren, haben sie gefragt, ob sie vorher eine Runde Fußball spielen können. Sowas machen wir natürlich gerne möglich, und gegen Maiden wollte selbstverständlich jeder von der Wacken-Crew gerne auflaufen. Das Problem lag allerdings darin, dass das Festival zu dem Zeitpunkt schon lief und jeder von uns logischerweise arbeiten musste. Letztendlich ist dann der FC Wacken angetreten. Weil zum Fußball eine ordentliche Bratwurst gehört, haben wir bei unserem örtlichen Metzger eingekauft, Pavillons aufgebaut, alles ein bisschen schön dekoriert, und ich wurde an den Grill abkommandiert. Nach dem Spiel kamen alle vorbei, auch Maiden-Chef Steve Harris hat sich brav angestellt. Der Fleischer hatte uns noch ein paar richtig tolle Spezialitäten eingepackt, die ich ihm auflegen wollte. Doch Steve hatte so einen Hunger, dass er meinte, ihm käme eine herkömmliche Wurst gerade recht und dass ich die guten Sachen ruhig anderen geben solle. Da wirst du auch mal wieder ganz kurz zum Teenager, wenn da auf einmal eine deiner persönlichen Metal-Legenden vor dir steht und sich als total normaler und absolut cooler Typ entpuppt.“

Stoneys Wunsch für das 30. W:O:A, wenn alles möglich wäre:
„Type O Negative. Die vermisse ich wirklich sehr.“

Text: Tom Küppers

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Die ersten Bands für das Reload Festival 2019

Ein paar Wochen sind seit dem Reload Festival 2018 nun ins Land gezogen (wie es war, seht unten im Video-Recap), nun wird es Zeit für die ersten Bands der kommenden Ausgabe:

Airbourne werden zurückkehren und einmal mehr beweisen, warum sie zu den besten Live-Bands ihrer Generation gehören. Of Mice & Men gehören zu den wichtigsten Metalcore-Bands der letzten Jahre, wohingegen Clawfinger im Crossover und Agnostic Front im New Yorker Hardcore Legendenstatus inne haben. Mehr Hard- und Metalcore gibt es von Walls Of Jericho, Nasty und Jinjer, dazu Hard Rock aus dem Gruselkabinett von Lordi und Punkrock von Massendefekt. Den Abschluss der ersten Bandwelle bilden die schwedischen Rock-Durchstarterinnen Thundermother.

Tickets für das Reload 2019 bekommt ihr für 99 € (inkl. Gebühren und Camping) bei Metaltix!



Reload Festival 2019
mit: Airbourne, Of Mice & Men, Clawfinger, Agnostic Front, Lordi, Walls Of Jericho, Massendefekt, Nasty, Jinjer, Thundermother und vielen mehr!

22. – 24.08. Sulingen

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Wacken Stories: Björn Luig

In fast 30 Jahren W:O:A kommt einiges an Geschichten zusammen – ob abgefahren, herzerwärmend, hintergründig oder einfach lustig. Diese Geschichten haben wir gesammelt und dazu mit den Leuten gesprochen, die auf oder neben dem „Wacken Holy Ground“ leben, arbeiten und feiern. Ihre Erlebnisse zeigen den besonderen Geist des Festivals, deshalb viel Spaß mit besonderen Anekdoten, die es nicht überall gibt: Hier sind die „Wacken Stories“!Björn Luig (Merchsüchtiger, Kakaotrinker, Campingprofi)
„Watt wir hier machen? Wir brechen das Auto auf. Watt denn sonst?“

Metal-Fan Björn Luig aus Gelsenkirchen erzählt in seiner Wacken-Geschichte vom Dosenwerfen, dass nicht alles Gute von oben kommt, und warum es manchmal total schlau ist, total ehrlich zur Polizei zu sein.

„1999 bin ich zum ersten Mal über die Dorfstraße nach Wacken reingerollt. Mein Kollege fuhr, ich saß im Rahmen der Beifahrertür, Füße drin, Oberkörper draußen, lässig den Arm auf dem Dach. Wir hatten beide Zigarren im Mund, denn die erste Ankunft in Wacken musste ja gebührend gewürdigt werden. In einem der Vorgärten saßen zwei freundliche ältere Herren und eine Dame. Ich rief rüber, ob sie Bier möchten. Die Herren grinsten und nickten heftig. Leider warf ich die Dose Hansa mit etwas zu viel Schwung. Sie traf die Dame, prallte an ihr ab und rollte unters Auto. Doch die Frau grinste nur, sprintete flink wie ein Wiesel zu uns und fischte das Bier unter dem Auto vor. Dann nahm sie noch zwei Dosen mit, bedankte sich überschwänglich, wünschte uns viel Spaß und trank dann ganz entspannt mit den beiden anderen die Biere. Da wusste ich: Wacken ist anders.

20 Jahre ist das jetzt fast her, damals gab es nur 20.000 Besucher. Seither komme ich nicht mehr los. Ich habe bestimmt schon Tausende Euro für Metal-Shirts und Sondereditionen von Alben ausgegeben und genauso viele doofe Kommentare für meinen Konsum von Frühstückskakao gesammelt – aber auch massenhaft Lieblingserinnerungen: Zum Beispiel, wie ich mal mit Autolack unseren mehr als peinlichen Bandnamen auf das Zelt gesprüht und am nächsten Morgen aufgrund der Dämpfe einige ‚rosa Elefanten’ gesehen habe. Ein andermal hatte ich ein neues Zelt blöderweise nicht zur Probe aufgebaut. In Wacken angekommen, musste ich feststellen, dass ich da nur knapp quer reinpasse, und eine Freundin musste auch noch drin schlafen. Na ja, es passte. Irgendwie.

Großartig fand ich, als ich 2000 das erste Mal in den VIP-Bereich durfte, um Nightwish persönlich zu treffen. Mir hatte allerdings keiner gesagt, dass währenddessen meine damalige Freundin ins Krankenhaus nach Itzehoe musste, weil ihr ein Crowdsurfer auf den Kopf gefallen war. Ich habe sie dann abgeholt, das Röntgenbild betrachtet und gesagt: ‚Jetzt bin ich wohl der erste Freund, der dich in- und auswendig kennt.‘

Ein oder zwei Jahre später saß ich mit einem Freund auf dem Campingplatz, im Autoradio lief Musik, wir haben ein paar Biere getrunken. Irgendwann wollten wir los, um Bands zu gucken. Also: Tür zugeworfen, Schlüssel drin, Radio an. Wir haben dann völlig dicht versucht, den Wagen zu öffnen oder irgendwo die Finger durchzuschieben, um den Knopf packen zu können. Genau in dem Moment kam eine Polizeistreife vorbei und fragte natürlich: ‚Was machen sie da?‘ Darauf habe ich geantwortet: ‚Watt wir hier machen? Wir brechen das Auto auf. Watt denn sonst?‘ Was überall sonst keine schlaue Idee gewesen wäre, war in Wacken unsere Rettung. Wir mussten den Wagen dann nicht mehr aufbrechen, das hat die Polizei für uns gemacht.“

Björns Wunsch für das 30. W:O:A, wenn alles möglich wäre:
„Pink Floyd mit Roger Waters.“

Text: Katharina Metag

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Backyard Babies kommen mit The Bones und Audrey Horne auf Tour

Backyard Babies sind zurück! Nach einer erfolgreichen Festivalsaison quer durch Europa und der Veröffentlichung ihrer aktuellen Single „Shovin‘ Rocks“, kehren Backyard Babies gemeinsam mit The Bones und Audrey Horne im März 2019 wieder für zehn Shows nach Deutschland zurück.Die Band kommentiert: „Auf unserer letzten Clubtour durch Europa im Jahr 2015 fühlte es sich so an als hätten wir Deutschland etwas ausgeschlossen. Das wird dieses Mal mit Sicherheit nicht passieren! Wir können es kaum erwarten mit euch wieder ordentlich abzufeiern, in guter Gesellschaft von The Bones und Audrey Horne!“The Bones: „Es wird ein riesen Spaß werden euch gemeinsam mit Backyard Babies und Audrey Horne richtig Gas zu geben. Pass auf Universum, es rollt die nächste skandinavische Rock’n’Roll Attacke auf euch zu…“Tickets für die RocknRoll-Sausen bekommt ihr ab Mittwoch, den 10. Oktober, 11 Uhr, bei Metaltix!Backyard Babies + The BonesSupport: Audrey Horne01.03. München, Backstage02.03. Wiesbaden, Schlachthof03.03. Karlsruhe, Substage04.03. Saarbrücken, Garage05.03. Nürnberg, Hirsch06.03. Hannover, Capitol07.03. Berlin, SO 3608.03. Leipzig, Conne Island09.03. Düsseldorf, Zakk10.03. Hamburg, GruenspanTickets ab 10.10., 11 Uhr
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ESL Arena Wacken – After Movie

Dieses Jahr feierte die ESL Arena Wacken ihr Debut auf W:O:A 2018 und nun gibt es das offizielle After Movie mit den schönsten Impressionen!


Natürlich planen wir schon für das nächste Jahr um das Full Metal Gaming Erlebnis vor Ort weiter zu verbessern! Weitere Infos folgen im Laufe der nächsten Monate!

Mehr zur ESL unter:
www.eslgaming.com
www.facebook.com/ESL
twitter.com/ESL
www.youtube.com/user/esltv
www.instagram.com/eslgaming/
www.twitch.tv/team/esl/
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